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Mehr als ein Moped: Die Familie Simson zwischen Erfolg und Verfolgung

Der Name Simson ist bis heute vielen Menschen ein Begriff – vor allem durch die legendären Mopeds, die Generationen geprägt haben. Weniger bekannt ist die Geschichte der jüdischen Unternehmerfamilie, die hinter diesem Namen stand. Über Jahrzehnte gehörten die Simsons zu den bedeutenden Industriellen Deutschlands und trugen maßgeblich zur wirtschaftlichen Entwicklung ihrer Region bei.

Mit der nationalsozialistischen Machtübernahme geriet die Familie jedoch zunehmend unter Druck. Ausgrenzung, Verfolgung und schließlich die Enteignung ihres Unternehmens bedeuteten das Ende einer bemerkenswerten Erfolgsgeschichte. Im Rahmen der Veranstaltung wird die Geschichte der Familie Simson, ihre Bedeutung für Industrie und Gesellschaft sowie die Folgen der nationalsozialistischen Judenverfolgung beleuchtet. Dabei wird sichtbar, wie eng deutsche Wirtschafts-, Alltags- und Erinnerungsgeschichte miteinander verwoben sind.

Weitere Hinweise

Ab 18.00 Uhr besteht die Möglichkeit, die Simson-Exponate in der Dauerausstellung des Verkehrsmuseums zu besichtigen. Für Fragen steht in dieser Zeit Maria Niklas, Sammlungsleiterin Straßenverkehr zur Verfügung.

 

In Zusammenarbeit mit der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Dresden e. V. und dem Verkehrsmuseum Dresden.

 

Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.

  • Gebühr:
    gebührenfrei
  • Kursnummer: 26H1418
  • Start:
    Mi. 11.11.2026
    19:00 Uhr
    Ende:
    Mi. 11.11.2026
    21:00 Uhr
  • 1 Termin | 2.67 Unterrichtseinheiten
  • Kursleitung:
  • Ort:
    Lichthof, Verkehrsmuseum Dresden
  • Fachliche Beratung:

Sommerkurse für unvergessliche Sommertage

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