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Vom Waisenhaus in der Neustadt zum Marienhof in Trachenberge - Erziehungsanstalten und Kinderheime in Dresden Vortrag und Diskussion

In der Antike waren ausgesetzte und elternlose Kinder meist rechtlos und wurden häufig versklavt. Im Christentum galten Findelkinder und Waisen dagegen als besonders schutzbedürftig und hilfsbedürftig, auch wenn ihre Unterbringung oft mit sozialen Problemen verbunden war. Dies spiegelt sich auch in den Bezeichnungen früher Dresdner Kinderheime in der Neustadt und in Trachenberge wider, etwa Züchtlingsstube, Korrektionsanstalt, Kinderbewahranstalt und Züchtigungsheim. Der Vortrag zeichnet die Entwicklung der Waisenhäuser in Dresden von ihren Anfängen bis zur Schließung des Kinderhauses für Kinder aus Vietnam und Korea nach.

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