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Erzählcafé: Migration und Alltag in der DDR

Die DDR verstand sich offiziell als antirassistisch – die Realität des Alltags sah jedoch oft anders aus. Im Erzählcafé stehen persönliche Perspektiven auf Migration in einem Staat im Mittelpunkt, der sich als internationalistisch verstand, zugleich aber klare politische und gesellschaftliche Grenzen setzte. Im Rahmen staatlicher Abkommen kamen Vertragsarbeitende aus Vietnam, Mosambik und Angola sowie ausländische Studierende in die DDR. Ihr Leben war jedoch vielfach reglementiert, und ihre Möglichkeiten zur gesellschaftlichen Teilhabe blieben häufig begrenzt.

Zugleich wurde Rassismus offiziell als Problem des „Westens“ dargestellt, während Erfahrungen von Ausgrenzung und Diskriminierung innerhalb der DDR oft unsichtbar blieben. Im Erzählcafé berichten die Gesprächsgäste von ihren Migrationserfahrungen, von Rassismus und vom Alltag in der DDR. In einem moderierten Gespräch entsteht Raum für persönliche Geschichten, Fragen und einen offenen Austausch.

Weitere Hinweise

In Zusammenarbeit mit der Gedenkstätte Bautzner Straße Dresden und der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung.

 

Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.

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