Wie Jesus zum Arier wurde
Wie konnte christliche Theologie in den Dienst der nationalsozialistischen Ideologie gestellt werden? Im Mittelpunkt steht das Eisenacher „Entjudungsinstitut“, das zwischen 1939 und 1945 versuchte, christlichen Glauben von seinen jüdischen Wurzeln zu lösen und an die rassistischen Vorstellungen des NS-Regimes anzupassen. Eine zentrale Rolle spielte dabei der Theologe Walter Grundmann, der Jesus als Nichtjuden deutete und eine nationalsozialistisch geprägte Form des Christentums propagierte. Im Rahmen des Vortrages wird die Entstehung und Arbeit des Instituts sowie die bemerkenswerte Karriere Grundmanns nach 1945 beleuchtet, dessen Einfluss auf Kirche und Theologie weit über die NS-Zeit hinausreichte.
Weitere Hinweise
Einlass ab 19:15 Uhr.
In Zusammenarbeit mit der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Dresden e. V. und der Stiftung Frauenkirche.
-
-
gebührenfreiGebühr:
- Kursnummer: 26H1310
-
Start:Do. 28.01.2027
19:30 UhrEnde:Do. 28.01.2027
21:00 Uhr -
Kursleitung:
-
Ort:Unterkirche Frauenkirche
-
Fachliche Beratung: