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"Am Anfang war Schmonzes" Lesung mit Alexander Estis

Was bedeutet eigentlich Schmonzes? Warum wird man in einer Mischpoche schnell meschugge? Und weshalb steckt im jüdischen Humor oft mehr Weisheit, als man auf den ersten Blick vermutet?

 

Der Schriftsteller Alexander Estis liest aus seinem Buch "Am Anfang war Schmonzes" und nimmt sein Publikum mit in die Welt jiddischer Begriffe, jüdischer Anekdoten und feinsinniger Satiren. Mit scharfem Witz und sprachlicher Raffinesse erzählt er von jüdischem Alltag, Traditionen und Identität, hinterfragt Klischees und hält Vorurteilen auf humorvolle Weise den Spiegel vor.

 

Die Lesung zeigt zugleich, wie stark das Jiddische die deutsche Sprache geprägt hat – und dass manche Begriffe und Redewendungen heute verwendet werden, ohne ihre Herkunft oder ihre historische Belastung zu kennen. Gerade dort, wo Sprache im Nationalsozialismus entstellt und für antisemitische Ausgrenzung missbraucht wurde, eröffnet der Blick auf ihre Ursprünge neue Perspektiven.

Weitere Hinweise

In Zusammenarbeit mit der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Verständigung.

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