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Offenbarungen höchster Frömmigkeit. Rilke und das Judentum Leseabend

"Offenbarungen höchster Frömmigkeit" erwartete die späte jüdisch-deutsche Briefpartnerin Ilse Blumenthal-Weiss von Rainer Maria Rilke als dem Dichter der Gottsuche. Das Judentum allerdings bedeutete für Rilke anderes und sehr viel mehr: Ein Milieu seit seiner Prager Kindheit, eine Kritik des Christentums, eine unerschöpfliche Tradition für sein Schreiben – und einen Anlass lebenslangen Nachdenkens. Mit gesellschaftspolitischer Wachheit blickt er dabei auf die sozialen Rollen und aktuellen Positionierungen des Judentums - und auf dessen fortwährende Fremdheit 'unter den Deutschen'. Der Leseabend bringt Texte Rilkes zur Sprache. Schauspielerin Anna-Katharina Muck trägt sie vor. Walter Schmitz, viele Jahre Professor für Neuere deutsche Literatur an der TU Dresden, ordnet die literarischen und gesellschaftlich-kulturellen Zusammenhänge ein.

Weitere Hinweise

In Zusammenarbeit mit der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Dresden e. V.

 

Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.